Impulse + Berichte

News aus der Kinder- und Jugendarbeit (September 2021)

So schnell sind wieder 2 Monate vergangen… Nachdem wir vor den Sommerferien noch einige wenige aber schöne Jungschar- und Jugendkreisstunden mit den Kindern und Jugendlichen verbringen konnten, fanden in den letzten 2 Monaten die Freizeiten statt.

Den Start machte die MEGA-WG , bei der sich ca. 20 junge Erwachsene und Jugendliche das CVJM-Heim für eine Woche als Wohnort teilten. Als Thema begleiteten uns die Geistesgaben durch die Tage, aus denen wir uns mit einzelnen Gaben intensiv auseinandersetzten. Daneben durften Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. Auch ein Arbeitseinsatz der UrlauberInnen lies sich mit Spaß verbinden, sodass unser Getränkelager nun frisch geputzt und gestrichen ist 😊

Die KiBiTage für unsere Jüngsten waren ebenfalls erfolgreich: Nachdem sich kurzfristig doch noch weitere Mitarbeiterinnen fanden, konnten wir mit den Kindern 4 Tage lang den Psalm 23 und Geschichten zu König David hören und erleben. Ein Highlight war der Ausflug zur Schäferei Stotz, wo wir im Stall Lämmer anschauen durften. Daneben durfte das Basteln und Toben nicht fehlen. Ein paar Impressionen sind in unserem Instagram-Account als Highlights gespeichert und können dort angeschaut werden.

 

Anschließend ging es direkt weiter mit den KiBiWo’s . Bewahrt unter Gottes Schutz konnten wir beide Wochen ohne größere Unfälle und Krankheitsfälle für die Kinder durchführen. Gemeinsam mit Künstler Theodor und seiner Hausschnecke Tiffany fanden die Kinder heraus, was es mit der Waffenrüstung Gottes (Epheser 6) auf sich hat. Die ist nämlich eine echte Himmelskraft! Wie gut, dass Tiffany zum besseren Verständnis immer eine Geschichte von Abraham auf Lager hatte, anhand derer Wahrheit, Gerechtigkeit, Vertrauen und co. deutlich gezeigt werden konnten. Trotz dass die Wiese an manchen Stellen eher einem Schlammplatz glich und es teilweise regnete, ließen sich die Kinder den Spaß an Workshops, Geländespiel, Stationenlauf… nicht nehmen.

Eine neue Besonderheit der KiBiWo’s waren die „TeiMi“- oder auch „Teilnehmer+“-Gruppen. Ein paar 12-13 jährige TeilnehmerInnen durften an manchen Stellen in die Rolle der MitarbeiterInnen schlüpfen und kleine Spiele vorbereiten oder auch eine Rolle im Geländespiel übernehmen. Dieses Testmodell wurde sehr gut angenommen – einige der „TeiMis“ wollen gerne später als MitarbeiterInnen mit. Andere Kinder, die mit 13 eigentlich zu alt für die KiBiWo sind, wollten sich bereits im Abschlussgottesdienst einen Platz für das nächste Jahr sichern und ebenfalls ein kleines bisschen Mitarbeiter sein…

Insgesamt konnten durch die KiBiTage und -Wochen ca. 80 Kinder mit dem Wort Gottes erreicht werden. Was für ein Geschenk! Vielen Dank an alle, die die Freizeiten im Gebet, finanziell und vor allem tatkräftig unterstützt haben!

 

Nächste Woche startet das neue Schuljahr. Wann und wie es genau mit den Gruppen und Kreisen weitergeht, steht noch nicht ganz fest. Unter anderem hängt das auch von den bis dahin geltenden Coronaregeln ab. Sicher ist, dass wir in allen Gruppen dringend weitere MitarbeiterInnen benötigen! Die Kinder sind da und kommen gerne in die Jungscharen – bitte betet mit, dass Gott Menschen zu dieser Arbeit beruft und dass sich Menschen berufen lassen (Vielleicht sogar du selbst?). Es ist ein Privileg, dass wir in Deutschland den Kindern so frei von Gottes Wort erzählen dürfen. Dieses Privileg möchten wir nutzen und die Gute Nachricht in den Kindern verbreiten!

 

Unabhängig von den Ferien trifft sich der Treff ab 18 nach nur 2 Wochen Sommerpause gleich morgen wieder, um gemeinsam ein Thema zu vertiefen. Die vertraute Runde beschäftigte sich über den Sommer mit weiteren Geistesgaben und anderen einzelnen Themen. Nach den Ferien geht es dann wieder weiter im Römerbrief, der momentan intensiv behandelt wird.

 

Vielen Dank euch für eure Unterstützung! Kinder- und Jugendarbeit ist Teamarbeit im Vorder- und Hintergrund. Seid gewiss, dass Gott alle eure Bemühungen sieht und reich belohnen wird!

Liebe Grüße,

Carmen

Lockdown

Der Begriff „Lockdown“ ist in aller Munde. Seit Wochen befinden wir uns im Lockdown: Schulen, Kindergärten und Läden sind geschlossen; Veranstaltungen abgesagt; Die Haare werden länger; ArbeiterInnen sind zum Homeoffice angehalten, wo immer das möglich ist; Alle Kontakte sollen reduziert werden. Im Social distancing und im Impfstoff liegen die Hoffnungen vieler Menschen. Hoffnungen auf ein Leben wie vor Corona.

Der englische Begriff „Lockdown“ wird jedoch nicht nur mit „Ausgangssperre“ übersetzt. Genauso meint ein Lockdown auch die Abriegelung eines Gebietes oder Gebäudes, um Gefahr abzuwenden (zum Beispiel bei einem Amoklauf).

Es wäre nicht richtig, Corona mit dem Sündenfall zu vergleichen. Und dennoch haben mich das social distancing und die Wortbedeutung des „Lockdowns“ an den ersten Lockdown der Menschheit erinnert: Adam und Eva, in Gemeinschaft und Verbundenheit mit Gott, im Garten Eden – Das perfekte Leben, bis zum Griff nach der Frucht vom Baum der Erkenntnis. Zum Schutz, damit die Menschen nicht auch noch vom Baum des Lebens essen, muss Gott die Menschen aus dem Paradies vertreiben (1.Mose 3). Das Paradies wird abgeriegelt – ein Lockdown mit Folgen für die Menschen bis heute.

Als Christen wissen wir, dass es in diesem Lockdown eine Hoffnung gibt. Hoffnung auf ein Leben wie vor dem Sündenfall: Jesus Christus. Durch ihn können wir nach dem Tod wieder in die Gemeinschaft mit Gott treten, die Adam und Eva einst hatten. ER ist der Weg, wieder zum Vater zu kommen (Johannes 14,6).

Während des aktuellen Corona-Lockdowns wird viel darüber gesprochen, wie der Lockdown beendet werden kann und was Hoffnung auf ein Ende der Pandemie geben kann. Experten werden zitiert und ihre Meinungen verbreitet. Es wird so viel darüber geredet, dass es manch Einer schon nicht mehr hören kann.

Wie sieht das bei dir und mir aus – Wir kennen die Lösung Gottes, um den ersten Lockdown der Menschheit für uns zu beenden. Sprechen auch wir so viel darüber, dass manche es schon nicht mehr hören können?

(Februar 2021 – Carmen Friedrich, Jugendreferentin)

Impuls von Samuel Löffler

Wie kann man in diesen Zeiten ein Vorwort schreiben ohne das Wort mit C. zu erwähnen? Schwierig… alles dreht sich gerade um C.

Bei der Arbeit, aber auch privat. C. ist das Erste was uns begegnet, wenn wir morgens in den Bus steigen. C. ist das Thema am Esstisch mit der Familie. C. gibt die Richtung vor, wie wir aktuell Jugendarbeit machen.

Ich lade euch ein, das C. nicht mit ORONA zu ergänzen. Ergänzen wir das C. in den Zeilen oben doch mit HRISTUS.

Das wäre doch wünschenswert, oder? Wenn wir uns so um Christus drehen würden, sich unser Alltag um ihn gestaltet… wenn wir morgens in den Bus steigen, die Menschen mit Christus ́ Augen und in Liebe anschauen, wenn sich die Gespräche am Esstisch um Christus und unsere Beziehung zu ihm drehen und wenn wir uns beim Konzepte schreiben und Gedanken machen für die Kinder- und Jugendarbeit von Christus leiten lassen.

Das könnte doch in den kommenden Tagen und Wochen immer unsere um C. kreisenden Gedanken durchbrechen. Lasst uns auf Christus sehen – an- statt uns nur auf Corona zu fokussieren.

Samuel Löffler ist Jugendreferent im evangelischen Jugendwerk Bad Urach-Münsingen

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