Start Asyl-Arbeit Gruppen Freundestag  Aktionen Freizeiten CVJM-Heim Über uns Sponsoren Impressum

Essen und Gutes tun für die Mission


Maultaschenessen 2017 für die Missionarsarbeit

CVJM Traditionell blieb am dritten Advent bei vielen Münsinger Christen die Küche kalt.


Münsingen. Sie nutzten das Maultaschenessen des CVJM. Nicht nur um sich zu sättigen. Viele Köche verderben bekanntlich den Brei. Nicht jedoch die traditionellen Maultaschen, die seit über 30 Jahren schon am dritten Advent vom CVJM im evangelischen Gemeindehaus angeboten werden. 50 Mitarbeiter wuselten am Sonntag zwischen Töpfen und Tischen umher, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Federführend von Annette und Karl-Heinz Krehl organisiert, klappte alles wie am Schnürchen. „Das ist ein gut eingespieltes Team, da weiß jeder wo er hinlangen muss“, zeigte sich CVJM-Boss Martin Schwenkedel stolz auf sein Team.


1200 klassische „Herrgottsbscheißerla“, also die Maultaschen mit Fleischfüllung, und rund 50 der vegetarischen Variante wurden an die Frau, den Mann oder die Kinder gebracht, die nicht nur des kulinarischen Genusses wegen, sondern auch zum gemütlichen Sonntagsplausch zusammen fanden. Während die Maultaschen, das schwäbische Nationalgericht schlechthin, fix und fertig nur noch in der Brühe auf Genusstemperatur gebracht werden mussten, machten sich die Mitarbeiter bei der Zubereitung des Kartoffelsalates selbst ans Werk. 75 Kilo Biokartoffeln vom Biolandhof Pfleiderer galt es zu garen, schälen und schneiden. Langweilig wurde den Küchenfeen dabei ganz bestimmt nicht. Allesamt verrichteten ihre Arbeit jedoch als reine Herzensangelegenheit, die letztendlich der Missionarsarbeit von Martin und Ingeborg Till zugutekommt.


Annette Krehl erzählt, dass Martin Till so um 1982 als Vikar in Münsingen angestellt war und jetzt in der Ausbildung von Missionaren in Holland tätig ist und von Spenden lebt.


Seit Jahrzehnten beim Maultaschenessen mit dabei ist auch der Weltladen von Münsingen, der die Gäste mit fair angebauten und gehandelten Kaffee verwöhnte und eine riesen Auswahl an fairen Leckereien und Geschenken zum Kauf anbot.


Für die Nichtschwaben: Herrgottsbscheißerla werden die Maultaschen im Schwäbischen oftmals genannt, weil man in dem Nudelteig völlig problemlos das Fleisch, welches an bestimmten Tagen vor Gott nicht gegessen werden soll, vor dem Herrgott verstecken kann. Mehr Infos zu dem Missionarsprojekt, das seit Jahrzehnten vom traditionellen Maultaschenessen profitiert, gibt es unter: www.cornerstonecollege.eu.⇥Sabine Zeller-Rauscher



Maultaschenessen